Die Geschichte der Insel Krk
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Die ersten bekannten Siedler waren die Japoden, die zum Stamm der Illyrer gehörten. Aus diesem Zeitraum stammt der heutige Name der Insel, dessen Wurzeln in der illyrischen Bezeichnung Kurik liegen.
Die Schriftsteller der Antike nannten die Insel Kurikta, Kyriktike, KuRyKta, Kurikon, oder Kuryeta, bei den Römern hieß sie auf Grund ihres Naturreichtums Insula aurea "Die goldene Insel" und die Stadt Krk nannte sich stolz Splendidissima civitas Curictarum "Strahlendste Stadt der Krker". Von Curictarum dem ursprünglichen, römischen Namen leitet sich Krk ab.
Die Bucht von Krk war während des römischen Bürgerkrieges Schauplatz eines Seegefechtes zwischen den Truppen von Cäsar und Pompeius.
Die Illyrer wurden später von den Liburnern verdrängt, die ausgezeichnete Schiffbauer und Seeleute waren, und dieses Können für ihre Zwecke nutzten. Von ihnen wurden gute Beziehungen im gesamten Mittelmeerraum aufgebaut, wobei es zu Kontakten mit griechischen Händlern kam. Die Liburner nutzen die günstige Lage der Stadt und der Insel für sich, da die Bernsteinstraße vom Baltikum in Richtung Mittelmeer durch diese Gegend führte. Auch die griechischen Handelswege vom Schwarzen Meer in Richtung der nördlichen Adria konnten von hier aus sehr gut kontrolliert werden. In dieser Zeit hatte sich die Stadt Krk aber noch nicht als Zentrum der Insel entwickelt.
Seitdem war die Insel im Laufe der Jahrhunderte vorwiegend von verschiedenen Besatzungsmächten okkupiert, namentlich den Römern, Venezianern, Ungarn, Österreichern, Franzosen und Italienern. 1919 kam Krk zusammen mit dem übrigen Kroatien zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, welches 1929 im Königreich Jugoslawien aufging.
Krk war in seiner Geschichte eines der Zentren der kroatischen Kultur. Eines der bedeutendsten Schriftzeugnisse der kroatischen Sprache ist die Tafel von Baska aus dem Jahre 1100. Diese in der romanischen St.-Lucija-Kapelle, nahe der Ortschaft Baska, auf der Insel Krk entdeckte Schriftplatte trägt eine Inschrift in glagolitischer Schrift. Beschrieben wird die Souveränität des kroatischen Königs Zvonimir 1. als Stifter der Kapelle. Das in der Geschichte Kroatiens sehr bedeutende Adelsgeschlecht der Frankopanen wurde ursprünglich auf der Insel Krk in den Fürstenstand erhoben.
Seit dem Mittelalter war Krk Bischofssitz. Das in der Geschichte Kroatiens sehr bedeutende Adelsgeschlecht der Frankopanen stammt von Krk. Jahrhundertelang gehörte Krk zur Republik Venedig. In dieser Zeit war die Stadt Krk eine Hochburg der dalmatischen Sprache.
Im Jahr 1153 wurde das Dorf Dubasnica zum ersten Mal geschichtlich erwähnt, weil dort zwei kleine Kirchen standen, nämlich Sv. Martin und Sv. Apolinar. Später sind dann noch als sakrale Bauwerke das Franziskanerkloster und die Kirche der heiligen Maria Magdalena in Porat hinzugekommen.
Wie in anderen Teilen der Insel Krk auch, begann um 1450, der Fürst von Krk, Ivan VII. Frankopan, Flüchtlinge in diesem Gebiet anzusiedeln, diese waren vom Festland vor den anrückenden Osmanen (Türken) geflüchtet, dadurch stieg die Anzahl der Menschen, die nicht römisch-katholischen Glaubens waren stark an, sie gehörten der griechisch-orthodoxen Kirche an, haben aber später weitgehend den röm.-kath. Glauben angenommen und daurch zu Kroaten wurden.
Die weitere geschichtliche Entwicklung hat sich ebenso abgespielt, wie in den anderen Orten der Insel Krk. Dadurch, dass Rijeka am Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Zug erreichbar war und erste Dampfschiffe auch nach Malinska kamen, hat sich auch hier der Tourismus entwickelt. Die ersten Besucher waren allerdings Jäger, die auf der Insel zur Jagd gingen - unter ihnen auch 1885 der österreichische Thronfolger Rudolph von Habsburg. Aber auch viele Eisenbahner, die auch damals schon für die Fahrt kein Fahrgeld bezahlen mussten, sind zu dieser Zeit bereits nach Malinska gekommen.
Der Tourismus nahm zu Beginn des 20. Jahrhunderts derart zu, dass eine "Badegesellschaft" gegründet wurde und durch u.a. weitere Investoren angelockt wurden, welche daraufhin Hotels und Gaststätten gebaut haben.
Im Jahr 1880 wurde das Restaurant "Al Cacciatore" und 1909 das erste Hotel "Slavija" eröffnet worden. Am Ende des 1. Weltkrieges, im Jahre 1918, ist der Tourismus jedoch erst einmal zum Erliegen gekommen. Doch schon nach kurzer Zeit sind, auch mit Hilfe von ausländischem Kapital, weitere kleine Objekte entstanden. Das Hotel Jadran 1921, Hotel Draga 1923, Hotel Kvarner 1926, Hotel Praha 1928, Hotel Strnad 1931, Hotel Velebit 1933, Hotel Malin 1936, Pansion Haludovo 1936 und das Hotel Zagreb im Jahre 1936.